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Vom Alfa Romeo 164 Protèo zum Spider

Bereits im März 1991 wurde der Alfa Romeo 164 Protèo der Öffentlichkeit anlässlich des Genfer Autosalons präsentiert. Er wurde in nur 18 Monaten entwickelt doch es sollte noch 4 lange Jahre dauern, bis der heutige Spider geboren wurde. Der Protèo sollte kein Phantasiefahrzeug sein sondern eine Art Labor zur Erprobung zukünftiger Technologien für die Großserienfertigung. Ziel der Konstrukteure war, maximales Fahrvergnügen mit Komfort zu bieten, ohne die Nachteile eines Fahrzeuges mit Klappverdeck (hoher Luftfluß im Fahrzeuginnern, laute Windgeräusche) oder mit geschlossenem Verdeck, wenn die Sicht unzureichend ist oder der Innenraum im Sommer überheizt ist.

Für den Protèo wurde eine automatische Vorrichtung zum Entfernen des Dachhimmels und dessen Unterbringung in einem hierfür vorgesehenen Raum entwickelt und von Alfa Romeo patentiert. Die Anlage arbeitet hydraulisch und basiert auf einem ausgeklügelten kinematischen System.

Die verhältnismäßig hohe Gürtellinie, mit der die Trennung vom Fahrzeugkörper erreicht wird, wurde geschickt mit einem massiven und wuchtigen Heck kombiniert. Eine sich verjüngende Vorderpartie mit betonten Sicken in der Motorhaube gaben dem Protèo sein einmaliges Gesicht, mit dem die italienische Traditionsmarke wieder Selbstbewußtsein ausstrahlte. Im Frühjahr 1995 stellte Alfa Romeo erstmals die beiden Nachfolger des Spiders und seines Coupé-Ablegers GTV vor, die viele Details vom rollenden Labor Protèo übernommen haben. (dio)





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