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Auto emoción
Seat Toledo Prototipo

Den
Seat Toledo kennt man als eine eher konservative Limousine mit großer Heckklappe in Skoda Octavia-Größe. Jetzt schlagen die Spanier einen völlig neuen Weg ein und gaben auf dem Automobilsalon in Madrid mit dem Toledo Prototipo einen ersten Ausblick auf die dritte Generation, die Ende des Jahres auf die Straßen rollen wird. Wie schon beim sportlichen Kompaktvan Altea gilt die Studie als recht seriennah und ist zumindest in der Frontansicht bereits auf den ersten Blick als waschechter Seat zu erkennen.

Der dominante Kühlergrill und die zugespitzten Scheinwerfer verleihen dem Toledo Prototipo Selbstbewusstsein und einen Hauch Aggressivität. Die Motorhaube geht fast übergangslos in die A-Säulen über, die geschickt die gegenläufigen und aufrecht parkenden Scheibenwischer verdecken. Das große Panoramadach, das leicht getönt ist, entspringt wiederum der Windschutzscheibe und erstreckt sich über die komplette Dachpartie. Das in der Seitenansicht Dynamik steckt, ist nur unschwer zu erkennen. Die stark ausgeprägte und nach hinten abfallende Blechsicke teilt die Flanke in einen oberen und unteren Bereich, was durch die zweifarbige Lackierung noch deutlicher zur Geltung kommt.

Doch absoluter Höhepunkt ist das dramatische Heck, das formal sehr stark an den Renault Vel Satis erinnert. Die steil stehende Heckscheibe mündet in ein Stummelheck, das wiederum im Kontrast mit der negativ gewinkelten C-Säule steht. Der 4,49 Meter lange, 1,77 Meter breite und 1,58 Meter hohe Prototyp bietet neben fünf Sitzplätzen ein großzügiges Raumgefühl und einen doppelwandigen Kofferraum mit einem Fassungsvermögen von 500 Litern. Die Passagiere werden durch DVD-Systeme und sieben Zoll große Farbdisplays in den Kopfstützen der Vordersitze unterhalten, separate Kopfhörer verhindern akustische Störungen.

Angetrieben wird der Seat Toledo Prototipo durch einen 2,0 Liter FSI-Motor mit 110 kW/150 PS, der ein maximales Drehmoment von 200 Nm bei 3.500/min auf die Vorderräder leitet. Die Kraftübertragung erfolgt durch ein manuelles Sechsgang-Getriebe. Auch seine Fahrleistungen können sich sehen lassen: Den Sprint von Null auf 100 km/h gibt Seat mit 9,7 Sekunden an und erst bei 206 km/h geht ihm die Puste aus.
(dio)

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Weitere Informationen zu Seat finden Sie unter www.seat.de

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